Wir sind ein unabhängiges Steuer- und Rechtsberatungsunternehmen mit Sitz in Basel.

MWST Fiskalvertretung (Steuerstellvertretung) in der Schweiz

Ihre Mehrwertsteuer-Fiskalvertretung bei Werkleistungen und Versandhandel


Die Mehrwertsteuer in der Schweiz ist im Umbruch!

Ab 2018 und 2019 gelten neue Bestimmungen im Mehrwertsteuer- und Zollrecht.

Die 5 wichtigsten Punkte sind folgende:

1. Neue Definition für die Steuerpflicht

Ab 1. Januar gilt die bekannte CHF 100'000 Grenze nicht mehr nur auf dem in der Schweiz erzielten Umsatz, sondern auf dem weltweit erzielten Umsatz. Erwirtschaftet ein Unternehmen weltweit über CHF 100'000, so unterliegen Leistungen in der Schweiz schon ab dem ersten CHF 1.00 der schweizerischen Mehrwertsteuer.

Beachten Sie, dass zur Zeit aufgrund der hohen Anzahl von Eintragungen der Prozess für die Zuteilung einer Steuernummer Zeit beanspruchen kann (bis zu 4 Wochen!). Fordern Sie daher heute noch unsere Offerte an und nehmen Sie die Registrierung bestenfalls noch bis Anfangs Dezember vor. Die Eintragung kann auf den 1. Januar festgelegt werden und erfolgt nicht mit dem Datum der Anmeldung.

2. Neue MWSt-Sätze

Ab dem 1. Januar 2018 gelten neue, tiefere Mehrwertsteuersätze. Der Normalsatz beträgt anstelle von 8% nur noch 7.7%. Der Sondersatz für Beherbergungsleistungen von 3.8% beträgt neu 3.7%. Nur der reduzierte Satz von 2.5% bleibt bei 2.5%. Bereiten Sie Ihre IT rechtzeitig auf die Umstellung vor. Wird eine Leistungen sowohl im Jahr 2017 und 2018 erbracht, stellen sich Abgrenzungsfragen. Dies betrifft vor allem Abonnements und Werkleistungen. Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

3. Steuersatzänderung für elektronische Zeitungen, Zeitschriften und Bücher ohne Reklamecharakter

Für elektronische Zeitungen, Zeitschriften und Bücher gilt ab dem 1. Januar 2018 der reduzierte Steuersatz von 2.5% anstatt von 7.7% (bzw. von 8% bis zum 31.12.17).

4. Elektronische Veranlagungsverfügung (eVV) für den Import

Die Eidgenössische Zollverwaltung führt am 1. März 2018 das Obligatorium für die elektronische Veranlagungsverfügung (eVV) im Verzollungssystem e-dec ein.

D.h. für die Rückforderung der Einfuhrsteuern ist nicht mehr die Veranlagung auf Papier massgebend, sondern die elektronischen Dateien, welche jedes Unternehmen selbständig bei der Zollverwaltung beziehen und eigenständig für die Zukunft archivieren muss. Sprechen Sie uns an, wir haben eine einfache Lösung für Sie!

5. Die neue Regelung für den Versandhandel ab 1. Januar 2019

Aus erhebungswirtschaftlichen Gründen verzichtet heute die Eidgenössische Zollverwaltung bei Sendungen mit einem Steuerbetrag von CHF 5.00 oder weniger (nachfolgend als Kleinsendungen bezeichnet) auf die Erhebung der Einfuhrsteuer. Dadurch können Waren mit einem Warenwert (inkl. Versandkosten) von CHF 62.50 beim Normalsatz von 8% resp. CHF 200.00 Franken beim reduzierten Satz von 2,5% (z.B. Bücher, Zeitschriften, Lebensmittel) steuerbefreit in die Schweiz eingeführt werden.

Erzielt ein Versandhändler pro Jahr ab dem 1. Januar 2019 nun mindestens CHF 100‘000 Umsatz aus Kleinsendungen, gelten seine Lieferungen als Inlandlieferungen und das Unternehmen wird in der Folge in der Schweiz obligatorisch steuerpflichtig. Mit der Steuerpflicht wird auch eine Fiskalvertretung in der Schweiz benötigt.


Die Oberzolldirektion hat bereits im August 2017 und nun nochmals im Oktober informiert, dass ab dem 01.03.2018 die Veranlagungsverfügungen und Bordereaus nicht mehr per Post zugestellt werden.
Sollten Sie die nötigen Massnahmen für den elektronischen Bezug noch nicht in die Wege geleitet haben, sollten Sie umgehend aktiv werden und die Voraussetzungen schaffen, um die Veranlagungsverfügungen sowie Bordereaus elektronisch zu beziehen. Am Einführungsdatum wird gemäss Information der Oberzolldirektion festgehalten.

Rufen Sie uns an (+41 61 511 52 52)! Wir haben eine Lösung für Sie!

Das Informationsschreiben der Oberzolldirektion finden Sie hier.


Weshalb eine Fiskalvertretung notwendig ist

Weshalb eine Fiskalvertretung

Während der Zeit, in der ein ausländisches Unternehmen in der Schweiz tätig und steuerpflichtig ist, hat es sich durch einen in der Schweiz niedergelassenen Stellvertreter vertreten zu lassen, der für alles, was die Mehrwertsteuer betrifft, Domizil gewährt (Art. 67 Abs. 1 MWStG).

Der Steuerstellvertreter sorgt für die formell und materiell richtige Befolgung der Vorschriften zur Mehrwertsteuer, wie das Erstellen der periodischen Abrechnungen und die Rückforderung von Vor- und Einfuhrsteuern. Er erstellt auch den Antrag für die Rückforderung von bezahlten Mehrwertsteuern in der Schweiz (sog. TAX REFUND - nur für Firmen).

Der Steuerstellvertreter trägt jedoch keine Haftung für allfällige Steuerschulden und für die übrigen geldwerten Ansprüche der Verwaltung. Die Bezahlung der Steuerschuld obliegt dem Steuerpflichtigen.

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Werkleistungen in der Schweiz

Werkleistungen

Werklieferungen (Lieferung inkl. Montage, sowie Serviceleistungen) gelten als eine steuerbare Lieferung im Zusammenhang mit Grundstücken, Immobilien oder an sich in der Schweiz befindenden Gegenständen und gelten an dem Ort erbracht, an dem das Grundstück, Gebäude oder der Gegenstand gelegen ist. Die Gesellschaft erbringt in diesen Fällen steuerbare Leistungen in der Schweiz.

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Versandhandel in die Schweiz

Versandhandel

Grundsätzlich liegt der Ort einer Lieferung dort, wo die Versendung derer beginnt. Liefert somit ein Unternehmen Ware direkt an einen Endabnehmer in der Schweiz, ohne diese zu installieren, führt das Unternehmen aus Sicht der schweizerischen MWST eine Lieferung im Ausland aus und wird in der Schweiz nicht steuerpflichtig. Importeur und Schuldner der Einfuhrsteuer ist in diesem Fall der Empfänger in der Schweiz.

Mit einer sog. "Unterstellungserklärung Ausland" wird der Ort der Lieferung, welcher wie oben beschrieben im Ausland liegt, in die Schweiz verlegt und die Lieferungen gelten als in der Schweiz ausgeführt. Die Einfuhr wird im eigenen Namen deklariert. D.h. der Versender tritt anstelle des Empfängers in der Schweiz als Importeur auf und wird Schuldner der Zollabgaben und der Einfuhrsteuern. Die Lieferungen an schweizerische Kunden sind mit den in der Schweiz geltenden Steuersätzen abzurechnen und die MWST ist an die ESTV abzuliefern. Dem Unternehmen steht im Gegenzug der Vorsteuerabzug zu, wodurch u.a. die bezahlte Einfuhrsteuer zurückgefordert werden kann.

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Rückvergütung

VAT Refund

Leistungsempfänger mit Wohn-, Geschäftssitz oder Betriebsstätte im Ausland, die in der Schweiz Auslagen für unternehmerische Tätigkeiten haben, können sich die bezahlte Mehrwertsteuer auf diesen Leistungen vergüten lassen.

Der Antrag für die Rückerstattung kann von uns vorbereitet werden und wir übernehmen auch die gesetzlich vorgeschriebene Steuerstellvertretung. Sprechen Sie uns einfach an.

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Gesetzliche Arbeitsbedingungen

arbeitsrechtliche Normen

Sofern Personen Ihrer Unternehmung in der Schweiz tätig sind, sind die minimalen Arbeits- und Lohnbedingungen einzuhalten.

Neben dem allgemeinen geltenden Arbeitsrecht gilt es allenfalls Spezialbestimmungen eines  Gesamtarbeitsvertrag (GAV) oder der  Allgemeinverbindlicherklärungen (AVE) zu berücksichtigen, sowie die Bewilligungs- und/oder Meldungspflichten einzuhalten.

Wir stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung und erstellen auch Lohnabrechnung gemäss den Schweizerischen Vorgaben für die Zeit, in der Ihr Unternehmen Personal in der Schweiz beschäftigt.

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Weshalb Ley & Partner als Fiskalvertreter?

Ley und Partner

Wir erstellen die MWSt-Abrechnung nicht in einem Excel-File, sondern wir erfassen die Buchungsunterlagen in unserer Buchhaltungssoftware. Dies hat folgende Vorteile für Sie:

- Sie haben eine komplette Nebenbuchhaltung inkl. Kontenblätter zur Verfügung

- Die Buchhaltung entspricht zu 100% den schweizerischen Gesetzen und Normen

- Bei einer Anfrage durch die Steuerverwaltung steht ein MWSt-Journal, ein Buchungsjournal, eine Erfolgsrechnung und Kontoauszüge auf Knopfdruck zur Verfügung

- MWSt-Formulare können elektronisch ausgedruckt werden

- Sofern Sie es wünschen stellen wir Ihnen auch eine komplette ERP-Software zur Verfügung. D.h. Sie müssen Ihre eigene Software nicht auf die schweizerischen Vorschriften (wie u.a. Rechnungsbelege, Steuerschlüssel, Währungsproblematiken) umstellen. Ende Jahr können Sie dann die Schweizerische Nebenbuchhaltung einfach in Ihre Hauptbuchhaltung einfliessen lassen.

- Wir haben mehrjährige Erfahrung in Fiskalvertretung

- Geschäftsführer ist Jurist mit Schwerpunkt Steuerrecht

- Ihre Firma hinterlässt einen professionellen Eindruck bei der Steuerverwaltung!

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